Bundeswettbewerb
Presseinformationen |
| Bundesbildungsministerin Schavan kürt Jugend forscht Sieger 2010 |
PDF (155 KB) |
| Pressemitteilung zum Auftakt des Bundeswettbewerbs Jugend forscht 2010 |
PDF (261 KB) |
Downlods |
| Preisträger Jugend forscht 2010 |
PDF (2,1 MB) |
| Programm des Bundeswettbewerbs Jugend forscht 2010 |
PDF (54 KB) |
| Rede von Ralf Labonte bei der Pressekonferenz zum Auftakt des Bundeswettbewerbs Jugend forscht 2010 |
PDF (206 KB) |
| Statement von Dr. Jörg F. Maas, Geschäftsführer der Stiftung Jugend forscht e. V. |
PDF (519 KB) |
Schön wars – Jugend forscht 2010

13. Mai 2010: Es ging los
Am Donnerstag, den 13. Mai begann das große Finale. Hierzu reisten 179 Jungforscher aus der ganzen Bundesrepublik nach Essen an. Mit dem Zug oder mit dem Auto. Viele von ihnen in Begleitung von Eltern oder Betreuungslehrern, die die Jungforscher tatkräftig bei der Vorbereitung der Präsentationen unterstützten.

Die Projekte wurden präsentiert in Halle 11 der Messe Essen.
Sie gehört zu den Top-Ten-Messeplätzen in Deutschland und begrüßt jedes Jahr etwa 1,5 Millionen Besucher aus mehr als 120 Nationen. Auf einer Ausstellungsfläche von rund 1.500 qm hatte jeder Jungforscher seinen eigenen Stand, der ganz individuell auf seine Bedürfnisse hin vorbereitet wurde. Egal ob Starkstrom, Wasserzuleitung oder ein extragroßer Tisch – es waren im Vorfeld viele Einzelheiten zu berücksichtigen, damit die Präsentation der Arbeiten auch optimal gelang.
Im Rahmen einer Pressekonferenz hatten zwei Jungforscher schon einmal die Gelegenheit, der Öffentlichkeit ihre Arbeiten zu präsentieren und standen zusammen mit Vertretern der Stiftung Jugend forscht und ThyssenKrupp den Journalisten Rede und Antwort.
Bis zum Nachmittag konnten die Jungforscher die Arbeiten aufbauen, bevor sie wichtige Informationen zum Ablauf der nächsten Tage erhielten. Außerdem warteten zwei spannende Vorträge auf sie. Experten von ThyssenKrupp präsentierten InCar, eines der großen Innovationsprojekte des ThyssenKrupp Konzerns und der Dortmunder Professor für Experimentelle Physik – Metin Tolan – lüftete physikalische Geheimnisse rund um das Fußballspielen.
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14. Mai 2010: Dann wurde es ernst
Am Freitag, den 14. Mai wartete ein aufregender Tag auf die Jungforscher, der ganz im Zeichen der Jurybefragungen in allen sieben Fachgebieten stand. Eine hochkarätige Fachjury begutachtete jede Präsentation und fühlte den Jungforschern ‚auf den Zahn’. Zwar mussten die Arbeiten ja bereits auf den Regional- und Landeswettbewerben präsentiert werden, aber die Spannung und Aufregung konnte man mit den Händen greifen.
Das Ruhrgebiet entdecken

Nach solch einem anstrengenden Tag wartete auf die Jungforscher ein interessantes Ausflugsprogramm. Gemeinsam ging es nach Duisburg, wo je nach Interessenschwerpunkt unterschiedliche Dinge entdeckt und ausprobiert werden konnten: eine Stahlwerksbesichtigung bei ThyssenKrupp Steel Europe oder ein Besuch bei der Folkwang Hochschule für Musik, mit der Möglichkeit, an einer Probe teilzunehmen.

Wer schon einmal Hochschulluft schnuppern wollte, konnte sich in der Universität Duisburg-Essen eine Nano-Werkbank anschauen, mit der Materialbearbeitung auf der Nanometerskala möglich ist und wer nach dem anstrengenden Tag für den Kopf Rhythmus am ganzen Körper erleben wollte, der nahm an einer Body Percussion Session teil. Danach luden wir alle Jungforscher ins Bildungszentrum von ThyssenKrupp Steel Europe ein, wo der Abend bei Essen und Musik ausklang.
Nicht nur die Jungforscher verbrachten den Abend in geselliger Runde, auch die Juroren lernten ein wenig das Ruhrgebiet kennen – ein Stück Industriegeschichte wartete auf sie. Ziel war Schloss Landsberg, der Alterswohnsitz von August Thyssen und - neben dem Museum - heute Tagungs- und Begegnungsstätte des Konzerns.
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15. Mai 2010: Halbzeit
Der Samstagvormittag stand wieder im Zeichen der Juryarbeit. Noch einmal fanden Gespräche mit den Jungforschern statt und die Juroren fällten ihre Entscheidungen, wer welche Preise bekam.
Am Nachmittag hatte die Öffentlichkeit Gelegenheit, sich die Arbeiten anzuschauen und mit den Jungforschern zu diskutieren.
Für diejenigen unter den geladenen Gästen aus der Jugend forscht Community, die einige Highlights des Programms Ruhr 2010 kennenlernen wollten, wurde ein vielfältiges Ausflugsprogramm angeboten: Einblicke in die Industriegeschichte, in Architektur heute und morgen, interessante Aspekte der Kunst- und Kulturlandschaft Ruhr und vieles mehr.

Abends wurde es dann spannend, denn in der Jahrhunderthalle in Bochum wurden die Sonderpreise vergeben. Dieses Gebäude verbindet – typisch für das Ruhrgebiet – Industriegeschichte mit der Moderne. Ursprünglich 1902 als Ausstellungshalle des Bochumer Vereins für die Düsseldorfer Gewerbeausstellung gebaut, wurde es anschließend als Gebläsemaschinenhalle für Hochöfen verwendet und ist heute eines der attraktivsten Gebäude für große Veranstaltungen in der Region.

Moderiert wurde die Sonderpreisverleihung von Maria Sand-Kubow, stellvertretende Studioleiterin Dortmund und Redaktionsleiterin WDR 2 ZWISCHEN RHEIN & WESER.
Für die musikalische Abrundung sorgte Angela Puxi, eine weit über die Grenzen des Reviers bekannte Saxophonistin.
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16. Mai 2010: And the winner is…

- Fotograf: Frank Vinken
Die Spannung stieg. Wer wird gewinnen? Am Sonntag ab 10.00 Uhr wurde das Geheimnis gelüftet.
In der Philharmonie in Essen – eines der renommiertesten Konzerthäuser des Reviers – freuten sich hochrangige Vertreter aus Wissenschaft, Politik und Wirtschaft sowie ca. 1.200 Gäste mit den Jungforschern über die Preise in den sieben Fachgebieten sowie den Preis
des Bundespräsidenten, der Bundeskanzlerin und der Bundesministerin für Bildung und Forschung.

Für die nötige musikalische Unterhaltung sorgte eine Bigband, die ausschließlich aus Jugendlichen besteht.
Ein wenig Wissenschaftsluft konnte nebenher auch noch mit einem Experimentalvortrag der Universität Duisburg-Essen geschnuppert werden. Moderiert wurde die Siegerehrung durch Gregor Steinbrenner, der mit der 1,2 oder 3-Show, ZDF tivi, ZDF Fernsehgarten oder Reislust bereits an die 900 Sendungen moderiert hat.
Dann hieß es langsam Abschied nehmen. Am frühen Nachmittag bestand noch einmal für die Öffentlichkeit die Möglichkeit, sich die Arbeiten in der Messe Essen anzuschauen, bevor die Jungforscher abbauten und wieder nach Hause fuhren. Egal, ob eine Siegerurkunde dabei im Koffer war oder nicht. Vergessen werden sie diese vier Tage bestimmt nicht. Wer weiß, vielleicht haben sie während dieser Zeit ja auch Mitforscher kennengelernt, die ihnen im späteren Berufs- oder Privatleben wieder begegnen. Es wäre nicht das erste Mal…
Kurzfassungen
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