Fridolin FrostWürfe vom Weltmeister Es ist schwer, einen Bumerang so zu werfen, dass er auch wirklich wieder zurückkommt. Das weiß jeder, der es einmal ausprobiert hat. Und konnte darum staunend zusehen, als Fridolin Frost im IdeenPark seine Bumerang-Künste zeigte: Der Mann ist Einzel- und Teamweltmeister.
Seit Jahren trainiert er fast täglich, wenn das Wetter es erlaubt. Zu stark darf der Wind nicht wehen, denn dann verliert auch ein Weltmeister die Kontrolle über das Wurfgerät. Ansonsten ist es für einen wie Frost kein Problem, den Bumerang schlicht aufzufangen. Ihm kommt es viel mehr auf das Wie an. „Meine Lieblingsdisziplinen sind der Fast-Catch und das Trickfangen“, erklärt er. Bei der ersten dieser beiden Varianten geht es darum, den Bumerang fünfmal hintereinander so schnell wie möglich zu werfen und wieder aufzufangen. Fridolin Frost benötigt dafür weniger als 17 Sekunden! Mit bis zu 130 Stundenkilometern ist der Bumerang dabei unterwegs. Das Trickfangen hat mehr Show-Charakter. Dabei wird das Fluggerät mal hinter dem Rücken, mal unter einem hochgehobenen Bein, mal mit nur einer Hand aus der Luft gefischt. Selbst bauen macht Spaß
Frosts Freunde vom Deutschen Bumerang-Club gaben viel von dieser Erfahrung im IdeenPark weiter: Am 22. und 23. Mai, veranstalteten sie in SchlauLoPolis, der Bildungsstadt im IdeenPark, mehrere Bumerang-Workshops. Dort konnten jeweils bis zu 16 interessierte Teilnehmer lernen, wie man Bumerangs richtig zurechtfeilt, so dass sie hervorragend fliegen (Mindestalter für die Teilnahme: elf Jahre). Übrigens: Zu nächsten Weltmeisterschaft im amerikanischen Seattle – die Wettbewerbe finden alle zwei Jahre statt – hat sich Fridolin Frost bereits wieder angemeldet. Und hofft, dort seinen Erfolg aus dem Jahr 2006 im japanischen Hokkaido wiederholen zu können. |



