
Was kommt heute?
Regisseure haben schon öfters ihre ganz eigenen Visionen der Zukunft auf die Leinwand gebracht – mal düster wie in Fleischers „Soylent Green“, mal hoffnungsfroh wie in Hyams „2010“. Der IdeenPark geht weniger mit Fiction dafür aber mit umso mehr Science auf die Reise in die Zukunft: Einen Blick auf 2025 riskieren im IdeenForum Zukunftspreisträger wie z.B. Karlheinz Brandenburg – einer der Väter des MP3-Verfahrens. Eine Prognose der Wetterbedingungen in 19 Jahren liefern Zukunftsforscher und Klimaexperten dann im IdeenTalk.
Dass Rennautos nicht automatisch Klimaschädlinge sein müssen, kann man in der Space-Show erfahren – an Bord des „Bioconcept Car“. Im Tank schwappt Biodiesel, in der Karosserie stecken biogene Werkstoffe, und hinter dem Steuer sitzt Fanta4-Frontmann Smudo.
Was war gestern?

Zusätzlich zum Blick über die Schulter seines Wurfarms bot ein Workshop unter den fachmännischen Blicken des 34jährigen Wirtschaftsingenieurs sowie den Experten des Deutschen Bumerang Club e.V. Raum für Eigenbauten und Zeit für einige Fakten aus Expertenmund. So erfuhren die Zuhörer, dass die Bumerangflügel wie kleine Flugzeugtragflächen Auftrieb erzeugen und in Verbindung mit Kreiseleffekt und Rotation den gewünschten Rundflug ermöglichen. Die Wurfrichtung bestimmen der Wind – „Wenn der Wind dreht, drehen wir uns mit.“ – und die Eigenheiten des jeweiligen Bumerangs. Trotzdem gilt eine Maxime immer, so Frost: „Tendenziell werfen wir immer gegen den Wind. Mit dem Wind kann man noch so gut werfen, der Bumerang würde nie zurückkommen.“
Wind versus Weltmeister

Windgeschützt innerhalb des Deutschen Pavillons umlagerten Luftfahrtfans einen Stand mit ganz besonderen Kleinfliegern. Als Vulkanbeobachter oder Landvermesser sind sie normalerweise unterwegs, und dass ohne jegliches menschliches Zutun. Mavionics-Mitarbeiter Andreas Scholtz hat zwei der autonomen Mikroflugzeuge dabei: die „Carolo T200“ als Mobile in drei Meter Höhe und eine kleinere Mikrodrone zum Anfassen.

Wenn Stahl fliegt

Der auf dem IdeenPark ausgestellte Vorjahressieger ist ein so genannter Nurflügler, der komplett ohne Rumpf und Leitwerk auskommt. Der Vorteil solch „fliegender Flundern“: mit dem Rumpf entfällt ein Körperteil, dass lediglich Widerstand verursacht und keinerlei Auftrieb leistet. Beim amerikanischen Tarnkappen-Bomber B-2 ist das kein Problem, im zivilen Bereich liegt die Passagierkabine jedoch im Tragflächeninneren und dass kann auf den Außenplätzen zu Beschleunigungskräften wie auf einer Achterbahnfahrt führen.
Nirosta kommt mit 1500 jungen Leuten

Auf dem Expo-Gelände eingetroffen, konnten sich die jungen Leute dann vollkommen frei bewegen. „Wir wollen ja nichts aufoktroyieren, sondern wir wollen gerne, dass Interessen geweckt werden und dass jemand sich mit den Dingen beschäftigen kann, die ihn anziehen“, betont die Nirosta-Zuständige für die kaufmännische Berufsbildung. Wie es den Auszubildenden gefallen hat, kann man spätestens im Sommer in der hauseigenen Nirosta-Info lesen, wenn aus den Erfahrungsberichten der Azubis der Beste ausgezeichnet und veröffentlicht wird.
Zumindest in Sachen Schülerinnen und Schüler hat Wiles-Hahne bereits IdeenPark-Feedbacks parat: „Die Schüler fanden es ganz toll, dass sie nicht nur passive Beobachter waren, sondern an bestimmten Ständen selbst etwas tun und später sogar mit nach Hause nehmen konnten.“


