
Was kommt heute?
Nur durch Innovationen bleiben unser Land und seine Unternehmen erfolgreich. Wie im Zusammenwirken von Bildung, Wissenschaft und Wirtschaft neue Produkte und neue Märkte entstehen, zeigt der heutige IdeenTag – anhand eines Industriezweigs, der unseren Lebenswelten Substanz verleiht.
Wie Werkstoffe aus Hochhausfassaden Solarkraftwerke machen, zeigen die Exponate SOLABS und Solartec auf der EXPO-Plaza und im Deutschen Pavillon. Was man unter geklebten Autos versteht, erfahren Neugierige in der Kinder-Uni. Und in der IdeenShow beweisen Modedesigner, dass Edelstahl, Messing, Kupfer oder Aluminium auch auf dem Laufsteg eine gute Figur machen. Stahlharter Chic für die Sommermoden der Zukunft.
Was war gestern?

Enzyklopädie zum Mitmachen

Mittlerweile haben sich diese ersten Zweifel jedoch in Luft aufgelöst, nicht nur bei Schindler, sondern auch bei vielen anderen Wikipedia-Nutzern. Die Querschüsse, die trotzdem immer mal wieder gegen das Portal abgefeuert werden, wertet der Student als durchaus produktiv, weil sie eine eigene Positionsbestimmung erleichtern. Dieses Feedback sieht Schindler als Hauptvorteil des Online-Nachschlagewerks: „Wenn Informationen in klassischen Lexika falsch sind, dauert es sehr lange, bis sie korrigiert werden. Es gibt keine geregelten Instrumente, um das nochvollziehbar zu machen. Wir machen das nachprüfbar. Wir lassen quasi öffentlich die Hosen herunter, und dann lachen uns alle aus oder machen es besser.“
Zu Wikipedias Zukunft und der aller anderen „Wikis“ hat Schindler schon einige Ideen auf Lager, wie etwa die Weiterentwicklung der Suchfunktion. Statt Stichwortsuche soll eine tatsächliche Frage-Antwort-Situation realisiert werden. Aus dem Suchparameter „ThyssenKrupp“ wird so die sehr viel präzisere Frage „Wie viele Mitarbeiter hat ThyssenKrupp?“. Mathias Schindler: „Die meisten Leute schauen in Lexika, nicht weil sie schön sind, sondern sie möchten Fragen beantwortet haben.“
Auch könnten in Zukunft Benutzerhandbücher von den Benutzern selbst geschrieben werden. Das Ende unleserlicher Gebrauchsanweisungen.
111.111 Besucher im IdeenPark

„Erst haben wir uns ein bisschen geärgert“, erinnerte sich der Familienvater schmunzelnd, „genau vor unserer Nase hat man das Band wieder zugezogen und wir durften nicht mit dem Schwung rein. Wir waren dann aber umso überraschter, dass wir unmittelbar danach erleben durften, dass die Anna die 111.111te Besucherin war.“
Nur kurze Zeit später bekam Anna dann aus den Händen des Vorstandsvorsitzenden der ThyssenKrupp AG Dr. Ekkehard Schulz eine handlichen Ausgabe des IdeenPark-Sterns überreicht und wurde von ihm zusammen mit ihrer Familie zu einer Erlebnistour quer durch die Stahlwerke Duisburg eingeladen.
Vom IdeenPark erfahren hatte die Familie im Fernsehen, genauer gesagt hatte der siebenjährige Christian das Wüstenschiff Desert Liner und die Magnetschwebebahn SupraTrans auf der Mattscheibe verfolgt – zwei Highlights des Technik-Festivals. Auf einzelne Exponate möchte sich die Familie aber dennoch nicht festlegen. Sabine Klötergens: „Wir wollen uns einfach treiben lassen und schauen, was die Kinder interessiert und was sie gucken möchten.“
460 PS auf der Teststrecke



