
Pressemitteilungen von ThyssenKruppPressemitteilung vom 20.05.2008 Bundesbildungsministerin Schavan besucht den IdeenParkGroßes Interesse der Politik - Nahezu 130.000 Besucher nach vier Tagen Bundesbildungsministerin Dr. Annette Schavan hat am Dienstag den IdeenPark besucht und dort mit Schülern und Schülerinnen über die Zukunft der naturwissenschaftlichen und technischen Fächer im Schulunterricht diskutiert. „Die Naturwissenschaften gehören zur Allgemeinbildung“, sagte die Ministerin in einer Podiumsdiskussion mit drei jugendlichen Schülern aus Baden-Württemberg und dem Vorstandsvorsitzenden der ThyssenKrupp AG, Dr. Ekkehard Schulz. Es dürfe nicht länger vorkommen, dass für eine dritte Sprache an einem Gymnasium mehr Wochenstunden angesetzt würden als für Physik und Chemie zusammen. „Der Anfang ist gemacht“, sagte Schavan und verwies beispielsweise auf die Einführung des Fachs „Naturwissenschaft und Technik“ in Gymnasien. Die Schüler hatten wissen wollen, was getan werden kann, um an Schulen mehr Begeisterung für Technik zu erzeugen. „Die deutschen Schüler sind nicht technikfeindlich, sie gehen schließlich tagtäglich professionell mit vielen technischen Errungenschaften um“, sagte Schulz. „Aber sie interessieren sich nicht dafür, wie Technik funktioniert.“ Schulz beklagte, dass an den weiterführenden Schulen heutzutage die naturwissenschaftlichen Grundlagen nicht ausreichend vermittelt würden. Das führe dazu, dass von den ohnehin zu wenig Studenten der Ingenieurwissenschaften ein großer Teil das Studium abbreche. Ministerpräsident Wulff als Gast im IdeenPark Auch der niedersächsische Ministerpräsident Christian Wulff besuchte den IdeenPark Zwei Jahre nach dem IdeenPark 2006 in Hannover habe sich in seinem Bundesland die Bildungssituation spürbar verbessert, sagte Wulff. „Der IdeenPark hat einen positiven Impuls gebracht“, sagte Wulff, „Wir haben heute viel mehr junge Leute, die experimentieren, es gibt mehr dezentrale Lernorte und viel mehr Projekte bei Jugend forscht.“ Aus der baden-württembergischen Landesregierung besuchten am Dienstag Wissenschaftsminister Peter Frankenberg und Bildungsminister Helmut Rau den IdeenPark. Ministerpräsident Günther Oettinger war zuvor bereits mehrfach zu Gast gewesen. In den ersten vier Tagen des IdeenParks haben nahezu 130.000 Menschen die Veranstaltung besucht.
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Alexander Wilke
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