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Die Ergebnisse des Regionalwettbewerbs "Jugend forscht"
in Dortmund

Paradox auf hohem Niveau

Gleich zweimal konnten sich am 17. Februar 2009 die Juroren des bereits zum 21. Mal stattfindenden Regionalwettbewerbs "Jugend forscht" in Dortmund davon überzeugen, dass ein Paradoxon spannende und ganz unterschiedliche Facetten haben kann. "Das Paradoxon der nichttransitiven Würfel" lösten Nina Thérèse Dörnemann und Alina Baum so überzeugend, dass die Jury einen ersten Preis im Fachgebiet Mathematik/Informatik vergab. Die beiden Schülerinnen beschäftigten sich mit Gewinnstrategien bei Würfelspielen und formulierten kombinatorische Probleme, die nicht nur aufwendig waren, sondern auch weiterführende Fragestellungen einschlossen, die einen hohen Komplexitätsgrad hatten und eine tiefe Durchdringung des Themas bewiesen.

Etwas alltagstauglicher war die wegweisende Arbeit von Dimitry Mikhaylov, Benjamin Hansmann und Fabian Key, die bereits bekannte Gesichter bei Jugend forscht sind. Mit ihrer Arbeit "paRADox – das krumme Rad" stellten sie den funktionsfähigen Prototyp eines Rades vor, das aktiv an der Überwindung von Hindernissen mithelfen und zukünftig beispielsweise bei Fahrrädern, Autos oder auch Rollstühlen zum Einsatz kommen kann. Die zu Grunde liegende Idee dabei ist, den erforderlichen Dämpfungsmechanismus in das Rad zu integrieren, so dass es sich auftretenden Kanten und Unebenheiten anpassen und Stöße absorbieren kann. Hierfür erhielten die Abiturienten, die ihre Erfindung bereits zum Patent angemeldet haben, nicht nur den 1. Preis Technik, sondern auch den ThyssenKrupp Sonderpreis. Herr Prof. Dr. Reppel, Patenbeauftragter von ThyssenKrupp, würdigte in seiner Laudatio besonders die systematische und zielorientierte Vorgehensweise. Fähigkeiten, die - so betonte Prof. Reppel – in einem Technologiekonzern wie ThyssenKrupp auch bei den Ingenieuren und Technikern im Vordergrund stehen, um innovative, marktfähige Produkte zu entwickeln.

Spionage einmal anders

Auch eine Arbeit aus dem eigenen Haus kam auf das Siegertreppchen. Wie schon in den vergangenen Jahren haben Auszubildende von Rothe Erde ‚abgeräumt’. Christian Kaers und Frederik Sievers erhielten den 1. Preis Arbeitswelt für ihren "Spion, der Lichts ins Dunkle bringt". Hierbei handelt es sich um ein portables Messgerät zur Fehlersuche in Großwälzlagern, das Arbeitsläufe erleichtert, deutlich beschleunigt und seit kurzem bei Rothe Erde auch bereits im Einsatz ist. Fehler in der Kugellagerlaufbahn werden hierdurch akustisch und optisch gemeldet. Die Jury überzeugte die handwerklich perfekte Ausführung des Geräts sowie die gut strukturierte Präsentation des Gesamtprojekts.

Jugend forscht 2009 – Zahlen und Fakten

In über 70 Regionalwettbewerben im gesamten Bundesgebiet präsentieren Jungforscher derzeit ihre insgesamt 5.311 Projekte einer Jury und der Öffentlichkeit. Über 10.000 Jugendliche haben sich in diesem Jahr bei Deutschlands bekanntestem Nachwuchswettbewerb angemeldet. Der Regionalwettbewerb fand auch in diesem Jahr unter der gemeinsamen Patenschaft des ThyssenKrupp Konzerns sowie der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin zum 4. Mal in der DASA statt. Die ausgezeichneten Projekte qualifizierten sich für die Landeswettbewerbe. Für die Region finden sie im März in Leverkusen (Jugend forscht) und Bochum (Schüler experimentieren) statt. Den Abschluss der 44. Runde von Jugend forscht bildet der Bundeswettbewerb vom 21. bis 24. Mai in Osnabrück.

Rückblick Regionalwettbewerb 2008 in Dortmund

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Regionalwettbewerb in der DASA 2008 (4:30 Minuten)



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URL: http://www.zukunft-technik-entdecken.de/aktivitaeten/jugend-forscht-2009/
Stand: 17.05.2012