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Yifan Zhao

Hoch auf dem Mathe-Olymp

Wie die Welt zusammenwächst, das zeigte der IdeenPark 2008 in Stuttgart: Lösungen für technische und wissenschaftliche Herausforderung von Deutschland bis China! Für unsere moderne, die Kulturen übergreifende Welt stehen manchmal aber auch Menschen als Beispiele: Menschen wie Yifan Zhao, die Chinesin aus Moers.

Yifan Zhao:
Hoch auf dem Mathe-Olymp
Yifan hat zu den Kindern von ThyssenKrupp Familien gehört, die für eine Werbekampagne des Konzerns ausgesucht worden waren. Doch das ist schon eine Weile her, und inzwischen ist die 15-jährige alt genug, ihr erstes Schülerpraktikum zu absolvieren – natürlich bei ThyssenKrupp.

„Ich fand es besonders toll mitzuerleben, wie der IdeenPark 2008 vorbereitet wird!“, berichtet sie aus ihrer Praktikumswoche im Zentralbereich Communications and Strategy der ThyssenKrupp AG. „Ich durfte sogar mithelfen, indem ich die Stuttgarter Zeitungen nach Berichten durchsucht habe, die für ThyssenKrupp und den IdeenPark wichtig sind.“ Aber auch bei ThyssenKrupp Steel in Duisburg und bei ThyssenKrupp Stainless in Krefeld hat die Neuntklässlerin des Moerser Gymnasiums Adolfinum spannende Praktikumstage erlebt.

Gewinnen gewöhnt

Yifan ist ein ehrgeiziges und erfolgreiches Mädchen. Besonders begeistert ist sie von der Mathematik. So wurde sie in diesem Jahr zur Regionalsiegerin der Mathe-Olympiade gekürt. Damit nicht genug, wird sie auch am Landeswettbewerb teilnehmen. Das Gewinnen dort ist sie gewöhnt: „Ich habe bereits dreimal zu den Preisträgern gehört“, berichtet Yifan.

An den Wettbewerben gefällt ihr besonders, dass sie dabei auf Gleichgesinnte trifft. „Mathematik ist ja in der Schule kein so beliebtes Fach“, weiß sie. Da kann man mit seiner Liebe zu Algebra und Geometrie schon mal ziemlich allein dastehen. Doch bei den Wettbewerben sind die Mathe-Fans unter sich und können in Ruhe fachsimpeln.

Yifan Zhao: Hoch auf dem Mathe-Olymp
China, das Geburtsland ihrer Eltern, kennt Yifan Zhao nur aus Urlauben. „Wir fahren aber regelmäßig nach Peking, denn wir haben dort noch viele Verwandte“, berichtet die Gymnasiastin. Von daher kennt sie beide Welten sehr gut: den beschaulichen deutschen Niederrhein und die aus allen Nähten platzende chinesische Hauptstadt. „Die vielen Menschen“ in China nimmt Yifan denn auch als größten Unterschied zwischen beiden Ländern wahr. Die Lebensstile hingegen hätten sich – zumindest in der Großstadt – inzwischen stark angeglichen, meint das Mädchen. Fernseher und technische Haushaltsgeräte gibt es hüben wie drüben in vergleichbarer Menge und Qualität.

Für Yifan wird China wohl auch in Zukunft nur ein Reiseland bleiben. „Mir gefällt es in Deutschland, hier möchte ich bleiben.“ Am liebsten, wenn ihre Pläne wahr werden, als Ingenieurin oder als wissenschaftliche Mathematikerin. Kein Zweifel, dass sie das schafft.

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URL: http://www.zukunft-technik-entdecken.de/initiative/impulse/10/
Stand: 04.02.2012